VIII ZB 9/25
VIII ZB 9/25
Aktenzeichen
VIII ZB 9/25
Gericht
BGH 8. Zivilsenat
Datum
05. Mai 2026
Dokumenttyp
Beschluss
Tenor

Die Ablehnungsgesuche des Beklagten gegen die an dem Beschluss des Senats vom 31. März 2026 mitwirkenden Senatsmitglieder Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof Dr. Bünger, Richter am Bundesgerichtshof Kosziol, Richter am Bundesgerichtshof Dr. Schmidt, Richterin am Bundesgerichtshof Wiegand und Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Böhm sowie gegen die an dem vorhergehenden Beschluss des Senats vom 3. Juni 2025 mitwirkenden Senatsmitglieder Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof Dr. Bünger, Richter am Bundesgerichtshof Kosziol, Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Liebert, Richterin am Bundesgerichtshof Dr. Matussek und Richter am Bundesgerichtshof Dr. Reichelt werden als unzulässig verworfen.

Der Beklagte wird darauf hingewiesen, dass er auf weitere Eingaben vergleichbaren Inhalts nicht mehr mit einer gesonderten Bescheidung durch den Senat rechnen kann.

Entscheidungsgründe

1 Die Ablehnungsgesuche des Beklagten gegen die im Tenor bezeichneten Richter sind offensichtlich unzulässig und deshalb unter Mitwirkung der abgelehnten Richter, soweit diese nach der Geschäftsverteilung des Senats aktuell zur Entscheidung berufen sind, zu verwerfen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 28. August 2018 - VIII ZR 127/17, juris Rn. 1; vom 7. Mai 2024 - VIII ZA 5/24, juris Rn. 1 mwN; vom 28. Mai 2024 - VIII ZA 14/23, juris Rn. 1 mwN; vom 3. Juni 2025 - VIII ZB 62/24, juris Rn. 1).

2 Ein Ablehnungsgesuch, das lediglich Ausführungen enthält, die zur Begründung der Besorgnis der Befangenheit gänzlich ungeeignet sind, ist offensichtlich unzulässig (BVerfGE 153, 72 Rn. 2; 159, 147 Rn. 2; Senatsbeschlüsse vom 28. August 2018 - VIII ZR 127/17, aaO Rn. 3 mwN; vom 4. Juli 2023 - VIII ZB 25/23, juris Rn. 2; vom 25. April 2023 - VIII ZR 127/17, juris Rn. 4; vom 2. Juli 2024 - VIII ZA 5/24, juris Rn. 2; vom 3. Juni 2025 - VIII ZB 62/24, aaO Rn. 2). So verhält es sich hier. Objektive Gründe, die geeignet erscheinen könnten, vom Standpunkt des Beklagten bei vernünftiger Betrachtung aller Umstände die Befürchtung zu erwecken, die abgelehnten Richter hätten der Sache nicht unvoreingenommen und damit nicht unparteiisch gegenübergestanden, sind mit den Eingaben des Beklagten weder aufgezeigt noch sonst erkennbar (vgl. Senatsbeschlüsse vom 4. Juli 2023 - VIII ZB 25/23, aaO; vom 28. Mai 2024 - VIII ZA 14/23, aaO Rn. 2; vom 2. Juli 2024 - VIII ZA 5/24, aaO; vom 3. Juni 2025 - VIII ZB 62/24, aaO); die Ausführungen des Beklagten zur vermeintlichen Befangenheit der vorstehend genannten Richter beschränken sich vielmehr auf fernliegende Mutmaßungen. Auch der Einholung von dienstlichen Stellungnahmen der abgelehnten Richter bedarf es insoweit nicht (vgl. Senatsbeschlüsse vom 13. Juni 2023 - VIII ZR 127/17, juris Rn. 2 mwN; vom 28. Mai 2024 - VIII ZA 14/23, aaO Rn. 2; vom 2. Juli 2024 - VIII ZA 5/24, aaO; vom 3. Juni 2025 - VIII ZB 62/24, aaO).

Dr. Bünger    

Kosziol    

Dr. Liebert

Dr. Matussek

Dr. Reichelt

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