Jeder Teil des Staatsgebiets ist einer Gemeinde zugewiesen.
Eine Ausnahme hiervon machen bestimmte unbewohnte Flächen (ausmärkische Gebiete).
Die Gemeinden sind ursprüngliche Gebietskörperschaften des öffentlichen Rechts.
Sie haben das Recht, ihre eigenen Angelegenheiten im Rahmen der Gesetze selbst zu ordnen und zu verwalten, insbesonders ihre Bürgermeister und Vertretungskörper zu wählen.
Durch Gesetz können den Gemeinden Aufgaben übertragen werden, die sie namens des Staates zu erfüllen haben.
Die Selbstverwaltung der Gemeinden dient dem Aufbau der Demokratie in Bayern von unten nach oben.
Für die Selbstverwaltung in der Gemeinde gilt der Grundsatz der Gleichheit der politischen Rechte und Pflichten aller in der Gemeinde wohnenden Staatsbürger.