Im Anschluss an die mündliche Prüfung bewertet der Prüfungsausschuss die Leistungen im Prüfungsgespräch.
Er bildet die Prüfungsnote und entscheidet über das Gesamtergebnis der Prüfung durch Bildung der Abschlussnote; dabei ist er an die Bewertungen der Aufsichtsarbeiten gebunden.
Die Prüfungsnote setzt sich zu zwei Dritteln aus den Bewertungen der Aufsichtsarbeiten und zu einem Drittel aus den Bewertungen der Leistungen in der mündlichen Prüfung zusammen.
Für die Bildung der Abschlussnote kann der Prüfungsausschuss die rechnerisch ermittelte Punktzahl der Prüfungsnote um bis zu 1 Punkt anheben, wenn dies aufgrund des Gesamteindrucks den Leistungsstand der Bewerberin oder des Bewerbers besser kennzeichnet und die Abweichung auf das Bestehen keinen Einfluss hat; hierbei sind insbesondere die Leistungsnachweise nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b bis e zu berücksichtigen.
Macht der Prüfungsausschuss von der Möglichkeit der Hebung keinen Gebrauch, so ist die nach Abs. 2 ermittelte Prüfungsnote die Abschlussnote.
Die Prüfung ist für bestanden zu erklären als
sehr gut | bei einer Punktzahl der Abschlussnote von 14,00 bis 18,00, |
gut | bei einer Punktzahl der Abschlussnote von 11,50 bis 13,99, |
vollbefriedigend | bei einer Punktzahl der Abschlussnote von 9,00 bis 11,49, |
befriedigend | bei einer Punktzahl der Abschlussnote von 6,50 bis 8,99, |
ausreichend | bei einer Punktzahl der Abschlussnote von 4,00 bis 6,49. |
Die Prüfung ist nicht bestanden, wenn die Punktzahl der Abschlussnote unter 4 liegt.