Verwaltungsakte, die im Zusammenhang mit Liegenschaftsvermessungen erlassen werden, werden den Grundstückseigentümern und sonstigen Beteiligten durch schriftliche oder elektronische Mitteilungen bekannt gegeben, die mindestens Angaben über
die erlassende Behörde,
Datum, Art und Inhalt des Verwaltungsakts,
die betroffenen Flurstücke,
die Rechtsgrundlage, auf der der Verwaltungsakt beruht, und
Ort und Zeit zur Einsichtnahme in das Liegenschaftskataster
enthalten.
Bei Abmarkungen wird zusätzlich bekannt gegeben, wo abgemarkt wurde.
Abmarkungen können auch durch mündliche Mitteilungen an Ort und Stelle bekannt gegeben werden.
Bei Flurstücken, an denen Wohnungs- oder Teileigentum besteht, können die Mitteilungen nach Absatz 1 an Stelle der Grundstückseigentümer und sonstigen Beteiligten dem Verwalter bekannt gegeben werden.
Wenn in einem Verfahren mehr als 20 Mitteilungen nach Absatz 1 bekannt zu geben sind, kann die Bekanntgabe öffentlich erfolgen.