Personenbezogene Daten, die einem Berufs- oder besonderen Amtsgeheimnis unterliegen und die der öffentlichen Stelle in Ausübung einer Berufs- oder Amtspflicht übermittelt worden sind, dürfen von der öffentlichen Stelle nur für den Zweck verarbeitet werden, für den sie die Daten erhalten hat.
Artikel 9 der Verordnung (EU) 2016/679 bleibt unberührt.
Für einen anderen Zweck dürfen die Daten nur verarbeitet werden, wenn
die Änderung des Zwecks durch besonderes Gesetz zugelassen ist oder
die Voraussetzungen des § 5 Absatz 1 Nummern 1 bis 3, § 13 Absatz 1 oder § 14 Absatz 1 vorliegen und die zur Verschwiegenheit verpflichtete Stelle zugestimmt hat.